Küstennebel – ein Likör der etwas anderen Art

Die Nordsee ist bekannt für ihr Wattenmeer, die Robben, ihre Inseln und natürlich auch für den wohl bekanntesten und beliebtesten deutschen Likör, der hier ausgeschenkt und exportiert wird, den Küstennebel Sternanis. Dies ist ein Anisschnaps mit einem unnachahmlichen Geschmack. Der Ruf des Unternehmens, die diesen Likör herstellen, ist einer der besten und so wurde die Geschichte des Küstennebels zu einer Erfolgsgeschichte, die schon viele Jahre anhält. In jedem größeren Laden kann man diesen Likör erwerben. Eingeführt wurde das alles in den 80er Jahren.
Die Flaschen werden normalerweise als 0,5 Liter Flaschen vertrieben. Der Schnaps hat 21,8 % und zählt schon zu den höherprozentigen Schnäpsen.

Ein Schnaps geht um die Welt mit Sternanis
Wenn man bedenkt, dass der Sternanis kein echter Hanseat ist, regt das zum Nachdenken an. Wo kommt er denn nun her? fragen sich viele. Dies ist ein immergrüner Baum, der nicht hier in Deutschland wächst, sondern in den Tropen. Mit seiner Höhe von 20 Metern ist er einer der großen Baumarten. Sein Aroma jedoch ist nordisch und deshalb hat man ihn hier in den Küstennebel verarbeitet. Wie würde man nun den Geschmack beschreiben? Eher süßlich und nach Lakritze schmeckend, jedoch auch ein wenig pfeffrig und säuerlich. Man kann den Sternanis auch anderweitig verwänden, zum Beispiel als Verdauungs- und Arzneimittel. Die originale 3,5 cm Frucht ist rötlich und geht bis ins bräunliche.

Der Geschmack passt zur Küste
Was würde zur Nordseeküste besser passen, als ein deftiger und würziger Geschmack, den der Küstennebel bietet. Man serviert ihn in seiner Heimat als Aperitif, der auf eine besondere Mahlzeit einstimmt. Manchmal wird er vor einem Fischgericht serviert. Leckere Eintöpfe und Fleischgerichte können jedoch auch bestellt werden. Egal was man isst, ein Küstennebel passt immer dazu, genau wie zu den Krabbenspeisen, die hier oft serviert werden.

Fischerei und der beliebte „Küstennebel – Schnaps mit seinen Vorzügen
Man fischt an der Küste überwiegend Krabben und das nicht erst seit heute und gestern. Früher war man nur zu zweit auf dem Kutter, heute ist das schon anders. Man bekommt Führungen und nimmt Touristen mit auf Krabbenfang und erklärt diesen alles wichtige. Dazu gibt es meistens einen der bekannten und beliebten Küstennebel der Region. In den Teehäusern der Region wird der Küstennebel zeremoniell zubereitet. Es ist also schon Tradition mit dem Fischfang geworden, Küstennebel zu servieren und zu trinken und man kann sich hier wirklich auf die Sitten und Bräuche der Einheimischen verlassen.

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