Wo man an der Nordsee am besten Seehunden zuschauen kann

Wo man an der Nordsee am besten Seehunden zuschauen kann

Sie sind süß, niedlich und besonders schön anzuschauen – Seehunde. Seehunde gehören zur Familie der Hundsrobben und sind zumeist in den nördlichen Gebieten Europas zu finden. Bestaunen kann man sie vor allem an den Küsten auf einer der vielen Sandbänke, auf denen Robben überwiegend vor Feinden sicher sind. Wer einmal Seehunde beobachten möchte, sollte sich an die Nordsee begeben. In und an der Ostsee sind Seehunde dagegen eher selten zu sehen. Befinden sie sich nicht an Land oder an den Felsküsten, dann kann man sie im Wasser entdecken. Seehunde sind sehr gute Schwimmer und können durchaus auch mehrere Minuten lang unter Wasser tauchen.

Seehundstationen an der Nordsee
An der schönen Nordsee gibt es eine gute Ausflugsmöglichkeit für die ganze Familie, um Seehunde zu sehen. Das geht unter anderem in einer Seehundstation. Davon gibt es einige. Seehundstationen sind dafür gedacht junge Seehunde wieder auf die Beine zu bringen und sie für das Leben draußen in der Natur vorzubereiten. Seehunde, welche sich in einer Seehundstation befinden wurden meistens leider von der Mutter getrennt. Besonders junge Seehunde, die bisher so gut wie gar keinen Kontakt zu Menschen hatten, kann man in Seehundstationen oftmals durch große Fensterpanoramascheiben beobachten. Man ist extrem nah am Tier und diese werden dadurch trotzdem nicht gestört und können in Ruhe heranwachsen.

Auch sehr interessant zu beobachten sind die Tierfütterungen, welche meist mehrmals am Tag stattfinden. Seehundstationen sind ein Erlebnis für Groß und Klein, da man viele spannende Informationen über und rund um die Seehunde erfahren kann.

Die besten Beobachtungsplätze an der Nordsee
Im gesamten Gebiet der Nordsee kann man an vielen schönen Ecken Seehunde beobachten. Auf den Inseln Sylt oder Helgoland ist dies besonders empfehlenswert. Vor allem in den Wintermonaten wachsen hier häufig Babyrobben heran. Dies sollte man sich keineswegs entgehen lassen. Nahezu an keinem anderen Ort kann man so ein Erlebnis so nah miterleben wie auf den beiden Inseln.

Seehunde stehen unter Naturschutz
Seehunde gelten als nicht bedrohte Tierart. Aufgrund des weltweiten Bestandes hat die Weltnaturschutzunion Seehunde als nicht gefährdete Tierart eingestuft. Allerdings sieht das Ganze in Deutschland etwas anders aus. Dort sind die Seehunde in der nationalen Roten Liste als gefährdet eingestuft, das entspricht der sogenannten Kategorie 3. Allein auch deswegen ist es umso interessanter diese Tiere einmal genau zu beobachten und ihnen beim spielen, beim ausruhen oder sonnenbaden oder gar beim paaren zuzuschauen. Vor allem der Besuch der Seehundbänke in den Wattenmeer-Nationalparkanlagen werden Natur- und Tierfreunde garantiert nicht vergessen.

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